Messebesucher mit Neufundländern Messebesucher mit Neufundländern

 

Am 26.09.2010 haben wir durch Verteilen unseres Flugblattes vor der Rheinlandhalle in Mülheim-Kärlich die Besucher der Hundemesse auf unseren Verein aufmerksam gemacht. Die Messe war gut besucht, so dass wir mindestens  800 Flugblätter in sechs Stunden verteilen konnten. So verschieden die Rassezugehörigkeit der zur Messe mitgebrachten Hunde war, so verschieden waren auch die Reaktionen ihrer Besitzer auf den Inhalt des Flugblattes. Einige Besucher verlangten gleich mehrere Flugblätter, um sie in ihrem Bekanntenkreis weiter verteilen zu können und stimmten dem Inhalt des Flugblattes  zu. Sie brachten zum Ausdruck, dass es eigentlich bedauerlich sei, dass in der Messehalle neben den vielen Messeständen nicht auch auf das Thema "Impfen" bzw. Impffreiheit hingewiesen wurde. Die Mitarbeiterin eines großen Zoofachhandels wollte sich in jedem Fall dafür einsetzen, dass auch dort die Kunden über die in Deutschland geltende Impffreiheit informiert werden. Eine andere Besucherin und auch die zur Kontrolle der Impfausweise, die für mitgebrachte Hunde vorzulegen waren, eingesetzte Tierärztin fanden, dass man "ein solches Blatt nicht verteilt".  Dagegen informierten sich einige Besucher auch im direkten Gespräch über die Themen Impfen und Impffreiheit. Die Vorlage eines gültigen Tollwutimpfausweises für die mitgebrachten Hunde der Messebesucher wurde durch das örtliche Veterinäramt angeordnet. Hierdurch wird die in Deutschland geltende Impffreiheit unterlaufen bzw. eine Impfpflicht schleichend eingefügt. Das Veterinäramt der Stadt Düsseldorf zum Beispiel vertritt die Ansicht, dass "der Rückgang der Tollwutfälle in Deutschland ein großer Erfolg der seit Jahren durchgeführten Bekämpfungsmaßnahmen ist." Die Tatsache, dass es in Deutschland in 2008 und 2009 je zwei gemeldete Fälle gegeben hat, bestätigt nach Ansicht des Veterinäramtes der Stadt Düsseldorf, "dass die Vorgehensweise der Behörden erfolgreich ist und aufrecht erhalten werden sollte". Der Verein hat darauf hingewiesen, dass "sich nachweislich zu keiner einigen Impfung wissenschaftlich belastbar der Nachweis führen lässt, dass sie die Ursache für den Rückgang der entsprechenden Erkrankung nach Häufigkeit und Schwere ist" und um einen wissenschaftlich nachprüfbaren Nachweis für das Vorhandensein des Tollwutvirus gebeten. Hierzu ist aber auch das Veterinäramt der Stadt Düsseldorf bisher nicht in der Lage. Das Verhältnis der beiden gemeldeten Fälle zu den in Deutschland lebenden Hunden ergibt eine Krankheitsrate von 0,00 %!